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Im Regelfall sollte Taschengeld erst ab dem vierten oder fünften Lebensjahr eine Rolle spielen. Und auch nur dann, wenn Sie Ihr Kind für reif genug halten, tatsächlich damit vernünftig umzugehen. Bedenken Sie aber immer: In die Welt des Geldes taucht Ihr Kind noch früh genug ein! Spätestens zum Schuleintritt ist es Zeit für das erste Taschengeld.
Die Höhe der Beträge richtet sich auch nach Ihren persönlichen Vorstellungen und Ihrem Etat. Achten Sie aber darauf, dass es nicht zu wenig ist, damit Ihr Kind auch tatsächlich eine gewisse Kaufkraft erlangt. Es sollte aber auch nicht zu viel Geld sein, damit Ihr Kind lernt, Prioritäten zu setzen nach dem Motto: "Wenn ich dies oder jenes haben möchte, muss ich auf etwas anderes verzichten." Die Jugendämter empfehlen für Kinder zwischen drei und fünf Jahren etwa 50 Cent Taschengeld pro Woche und für Kinder in den ersten zwei Grundschuljahren maximal zwei Euro pro Woche.
Bei kleineren Kindern ist die Höhe des Taschengeldes weniger entscheidend als seine regelmäßige Auszahlung. Es empfiehlt sich, daraus ein wöchentliches Ritual zu machen. Ein beiläufig überreichter Euro ist nicht dazu angetan, Ihrem Kind den Umgang mit materiellen Werten nahe zu bringen. Ist Ihr Kind zehn Jahre alt, sollten Sie das Taschengeld monatlich auszahlen. In diesem Alter wird es langsam Zeit, dass die Kinder lernen, ihre Ausgaben für einen Monat zu planen.
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