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Die Pflege eines Angehörigen ist nicht nur psychisch eine Belastung, sondern kann auch Ihren Rücken in Mitleidenschaft ziehen. Schließlich müssen Sie häufiger am Tag das Gewicht eines Anderen stemmen. Damit Ihre Wirbelsäule nicht zum Pflegefall wird, lohnt es sich, Hebe- und Tragetechniken zu erlernen oder auf Hilfsmittel zurückzugreifen.
Ein Pflegekurs vermittelt die grundlegenden Techniken und auch, wie sie in den Pflegealltag einbezogen werden können. Volkshochschulen, Krankenkassen, Wohlfahrtsverbände oder Pflegedienste bieten die Kurse an. Zusätzlich sollten Sie sich überlegen, Ihre eigene Rückenmuskulatur aufzubauen. Übungen aus der Rückenschule, die in verschiedenen Vereinen angeboten wird, sind für das Training optimal, aber auch Nordic Walking oder der Besuch eines Fitnessstudios können Erfolg bringen.
Im Sanitätsfachhandel gibt es eine Vielzahl von Helfern, die Ihnen das Bewegen von Pflegebedürftigen erleichtern.
Eine weitere Entlastung kann die Stärkung der Beweglichkeit des Pflegebedürftigen sein. Das Bobath-Konzept und auch die Kinästhetik, ein handlungsorientiertes Bewegungskonzept, haben zum Ziel, die Bewegungs-, Berührungs- und Wahrnehmungsfähigkeit der Patienten zu verbessern. Sie können erlernen, sich mit den zu Pflegenden über die körperliche Berührung zu verständigen und die eigene Körperbewegung zu nutzen, um so Ihren Angehörigen zu bewegen.
Wewerka, G.: Rückenschonende Pflege. Arbeitstechniken bei verschiedenen Krankheitsbildern, 2007.
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