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In Deutschland liegt die Wohneigentumsquote bei nur 43 % und damit auf den letzten Platz von allen EU-Ländern. Die Gründe dafür sind vielfältig. So wurde 2006 die Eigenheimzulage als finanzieller Anreiz eingestellt. Außerdem halten sich junge Familie zurück, da die Arbeitsmarktlage unsicher bleibt und die Realeinkommen in den letzten Jahren gesunken sind. Für Investoren ist das eine gute Lage, sieht man mal von den extrem mieterfreundlichen deutschen Gesetzen ab. Auch die niedrigen Bauzinsen sind Anlass, über den Kauf einer Eigentumswohnung als Geldanlage nachzudenken.
Immobilien gelten als klassische Sachwerte, die in Wirtschaftskrisen Schutz vor einer Geldentwertung bieten. Außerdem versprechen Eigentumswohungen, vor allem die in Ballungszentren eine gute Lage haben, auch zukünftige Wertsteigerungen.
Immobilien sind andererseits aber auch eine anspruchsvolle Form der Geldanlage. Sie müssen viel Zeit beim Kauf und in die laufende Verwaltung investieren. Auch Ärger mit den Vermietern ist nicht auszuschließen. Kaufen Sie Immobilien nicht spekulativ und wegen möglicher Steuervorteile. Viele Anleger sind damit in den 1990er Jahren kräftig auf die Nase gefallen, als sie Wohnungen aus der Ferne in Ostdeutschland gekauft haben.
Wenn Sie mit einer vermieteten Immobilie eine Nachsteuerrendite von über fünf Prozent erzielen möchten, halten Sie sich an folgende Grundregeln:
Weiterführende Literatur
Fischl, A. u. a.: Eigentumswohnung professionell, 2011.
www.schwerte1a.de
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