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Immobilien-Sanierung

Öffentliche Förderkredite
Die Heizung ist alt, streikt immer häufiger und verbraucht obendrein noch viel zu viel Öl oder Gas. Es zieht durch alle Ritzen der in die Jahre gekommenen Fenster und Türen. Oder die Außenmauern des Hauses fühlen sich in der kalten Jahreszeit kalt und klamm an, neigen vielleicht sogar zur Schimmelbildung. All das sind deutliche Anzeichen dafür, dass eine umfassende Sanierung der eigenen vier Wände oder des Mietshauses dringend angesagt ist.

Sanierungskredite

Doch die Gebäudesanierung, die ja obendrein gut für die Umwelt ist, kann ziemlich ins Geld gehen. Wer das nicht hat, sollte sich besonders um die zinsgünstigen Kredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bemühen. Gefördert werden bis zu 50.000 Euro bei Einzelumbauten oder der Kombination mehrerer Umbauarbeiten oder bis zu 75.000 Euro bei der Sanierung des Gebäudes zu einem „KfW-Effizienzhaus“. Die KfW-Darlehen werden mit Zinssätzen zwischen 1,41 und 3,09 Prozent gewährt. Und für das „Effizienzhaus“ gibt es sogar eine Zuschuss-Variante – dabei zahlt die Bank 10 bis 20 Prozent der Sanierungskosten.

Beratung

Bei der Klärung, welche Umbauten an Ihrem Haus energiesparend sind, sollten Sie sich von einem unabhängigen Ingenieur oder Architekten beraten lassen. Wer es genau wissen will, wie viel Energie sein Haus verschwendet, dem stellen anerkannte Experten einen Energiepass aus, der Schwachstellen und  Energieeinsparmöglichkeiten aufzeigt. Unter www.bafa.de können Sie Fachexperten finden und auswählen. Auch die Verbraucherzentralen bieten Energieberatung an. Unter www.verbraucherzentale-energieberatung.de können Sie gegen einen Beitrag von 5 Euro passende Berater finden.

Finanzierung

  • Beantragt werden müssen die KfW-Mittel allerdings nicht bei der staatlichen Bank selbst, sondern über ihre Hausbank. Und da liegt oft ein Stolperstein. „Finanztest“ hat bei einer aktuellen Untersuchung festgestellt, dass die meisten Banken diese Finanzierung nur ab einem (oft relativ hohen) Mindestbetrag vermitteln und oft versuchen, diese auch noch mit einem eigenen Baudarlehen zu kombinieren. 133 Institute hat „Finanztest“ befragt – nur zehn von ihnen vergeben KfW-Kredite beispielsweise ohne Mindestbetrag auch an Neukunden.
  • Ein weiterer Pferdefuß: Immer mehr Banken verlangen, dass der KfW-Kredit im Grundbuch abgesichert wird. Das allerdings kostet erneut, nämlich Grundbuch- und Notargebühren. Aber auch hier gibt es Kreditinstitute, die eine Ausnahme darstellen und Grundbuch-Eintragungen erst ab einer höheren Summe (30 000 oder sogar 50 000 Euro) verlangen.
  • Mehr Details zur Vergabe von Kfw-Krediten durch die verschiedenen Banken finden sich in der Ausgabe 2/2010 der Zeitschrift „Finanztest“.

Weiterführende Literatur

Oppeln, K. V.: Immobilienfinanzierung, 2009.

 

www.schwerte1a.de

 

Mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Schwerte!

 

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